Manchmal ist auch Glück hilfreich

Posted on März 18, 2013

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Ich habe ja schon erzählt, dass ich erst heute Abend das Vergnügen habe, wieder selber mit der Bahn fahren zu dürfen. Da ich mit dem ICE Sprinter nach Berlin flitze (der bisher meist recht ereignisarm und pünktlich seinen Dienst getan hat), erzähle ich mal das Erlebnis einer Kollegin von heute früh, damit ihr was zu lesen habt.

Ihr habt mitbekommen: an manchen Bahnhöfen gab es Warnstreiks zwischen 6 und 8 Uhr, so dass die Kollegin sich entschied, den ICE um 8:51 zu nehmen, um nicht in die Wirren der Streik-Verspätungen und Zugausfälle zu geraten. Die Idee war sicher gut, aber in der Umsetzung gab es dann doch Probleme, weil ihr Zug ja auch irgendwoher kommen musste (wo er durch die Streikwirren offenbar nicht unbeirrt durchkam) und in Stuttgart mit ca. 90 Minuten verspätung angeschlagen stand. Da aber der 7:51 ICE just um kurz vor 9 den Stuttgarter Bahnhof erreichte, nahm sie halt einfach den. Naja, auf diese Weise kam sie immerhin bis Mannheim, wo sie (anders als mit dem 8:51) umsteigen musste.

Der Anschlusszug in MA ließ dann wieder eine halbe Stunde auf sich warten. Aber hey, sie war immer noch eine Stunde früher in Frankfurt als mit ihrem ursprünlichen und regulär verspäteten Zug…

Mich hat das mal wieder in meiner Einstellung bestärkt, eine Verbindung mit Umsteigen nur in größten Notfällen zu wählen. Es kann einfach so viel passieren… Ihr wisst schon – es beginnt mit „Verehrte Bahnreisende, wir bitten einen Moment um ihre Aufmerksamkeit“…

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Posted in: Bahnfahren